Entwicklung bei Sacré

Aktuelle Projekte

Einblicke in eigene Windows-Softwarelösungen, die aus konkreten Anforderungen im Büro-, Geschäfts-, Audio- und Netzwerkalltag entstehen. Die Projekte werden fortlaufend erweitert und in ihrer Bedienung optimiert. Hinweise zum jeweiligen Entwicklungs- und Prüfstand finden Sie in den Projektbeschreibungen.

Projekt 1 · Windows-Unternehmenssoftware

Sacré Warenwirtschaft

Die Sacré Warenwirtschaft wird als Windows-Unternehmenssoftware für kleine Unternehmen, Selbstständige, Dienstleister und Handwerksbetriebe entwickelt. Version 29.5 basiert auf .NET 8 und Microsoft SQL Server. Mehrere Arbeitsplätze können dieselbe Datenbank verwenden; Mandanten werden in getrennten SQL-Datenbanken geführt.

Der dokumentierte Stand vom 4. September 2026 umfasst 14 Funktionsbereiche mit 115 Funktionspositionen: von Kunden, Artikeln und Verkaufsbelegen über E-Rechnung, E-Mail, CRM, Einkauf und Service bis zu Zahlungen, Kassenbuch, Auswertungen und Datensicherung.

Neu in v29.5 ist unter anderem die korrigierte Outlook-Ablage per Drag-and-drop: MSG- und EML-Nachrichten werden im E-Mail-Archiv des Kunden abgelegt, andere Dateien unter Dokumente. Mehrfachablagen werden getrennt verarbeitet; archivierte E-Mails lassen sich per Rechtsklick öffnen.

Typischer Arbeitsablauf

Vom Erstkontakt bis zum abgeschlossenen Vorgang

Die einzelnen Arbeitsschritte greifen ineinander, sodass vorhandene Daten weiterverwendet und Geschäftsvorgänge lückenlos nachvollzogen werden können.

  1. 1. Kunde und Bedarf Kundendaten, Ansprechpartner, Rechnungsanschrift und abweichende Lieferadresse erfassen oder aus vorhandenen Daten übernehmen.
  2. 2. Angebot erstellen Artikel und Leistungen auswählen, Mengen, Preise, Rabatte sowie Steuerangaben prüfen und ein individuelles Angebot erzeugen.
  3. 3. Belege weiterführen Ein angenommenes Angebot in nachfolgende Belege wie Lieferschein und Rechnung übernehmen, ohne sämtliche Positionen neu einzugeben.
  4. 4. Versand und Archivierung Belege als PDF oder E-Rechnung ausgeben, per E-Mail versenden und zusammen mit weiteren Unterlagen dem Kunden zuordnen.
  5. 5. Zahlung und Auswertung Zahlungseingänge, offene Posten und Mahnvorgänge kontrollieren sowie Umsätze und Bestände auswerten.
Funktionsumfang

Von Stammdaten bis E-Rechnung

Im untersuchten Quellcode sind 14 Bereiche mit 115 Funktionspositionen vorhanden. Die Übersicht trennt den implementierten Umfang vom noch ausstehenden vollständigen Windows- und SQL-Zielsystemtest der Version 29.5.

Kundenverwaltung

Kontaktdaten, Ansprechpartner, Zahlungsbedingungen, Lieferadressen und Zusatzdaten verwalten. Die Kundenakte bündelt Belege, CRM, E-Mails, Dokumente, Geräte, Service, Zeiten und Verträge.

Artikel & Leistungen

Artikel, Preise, Steuern, Warengruppen, EAN, Mindestbestände und einzelne Seriennummern verwalten. CSV-/XLSX-Import und „In Excel bearbeiten“ unterstützen die Massenpflege.

Angebote & Belege

Angebote, Aufträge, Lieferscheine, Rechnungen und Gutschriften erstellen und umwandeln. Festschreibung, Stammdatensnapshots sowie Druck-, Versand- und Zahlungsstatus bleiben getrennt nachvollziehbar.

Lager & Inventur

Bestände, Inventur, Barcodes und Seriennummern führen. Lieferanten, Bestellungen, Bestellvorschläge und vollständige Wareneingänge bilden den Beschaffungsablauf ab.

E-Rechnung & PDF

PDF, Factur-X/ZUGFeRD und UBL erzeugen. EN16931- und PDF/A-3b-Prüfung sperren fehlerhafte Ausgaben; positive Datei und Prüfbericht werden zusammen archiviert.

E-Mail, CRM & Kalender

Mehrere IMAP-/SMTP-Konten, Belegversand, Entwürfe und Kundenarchive nutzen. Kontakte, Aufgaben, Wiedervorlagen, Termine und Erinnerungen ergänzen die Kundenkommunikation.

Service & Wartung

Kundengeräte, Reparaturaufträge, Fotos, Material, Zeiterfassung und Timer bearbeiten. Wartungsverträge erzeugen auf Anforderung periodische Rechnungsentwürfe.

Zahlungen & Mahnwesen

Voll- und Teilzahlungen, offene Posten, Bank-CSV-Zuordnungshilfen, Mahnstufen und Mahnsperren bearbeiten. Zahlungs- und Versandstatus bleiben unabhängig.

Kassenbuch

Einnahmen, Ausgaben, Einlagen, Entnahmen und Barzahlungen führen. Storno, Beleganhänge, Zählhilfe, Kassenabschluss, Monatsbericht und CSV-Ausgabe sind integriert.

Auswertungen & Export

Umsatz, offene Werte sowie Kunden- und Artikelkennzahlen auswerten. Die vorhandene DATEV-orientierte CSV ist als vereinfachter Export klar von einem vollständigen EXTF-Stapel abgegrenzt.

Mandantenverwaltung

Mehrere Unternehmen in getrennten SQL-Datenbanken führen. Mehrplatzbetrieb, globale Suche, Tagesübersicht, Nummernkreise und Änderungsprotokoll unterstützen die tägliche Arbeit.

Datensicherung & Protokolle

Vollständige SQL-Sicherungen mit Prüfsumme erstellen, tägliche Sicherungen planen und Daten mit Rückfallsicherung kontrolliert wiederherstellen. Lokale Einstellungen werden zusätzlich berücksichtigt.

Aktueller Prüfstand

Funktionsumfang vorhanden, Abnahme von v29.5 noch offen

Der Stand 29.5 ist anhand von Quellcode, Dialogen, Datenbankabläufen und Prüfwerkzeugen dokumentiert. Die E-Rechnungsprüfung und ausgewählte Exportfälle wurden isoliert ausgeführt.

Für das zuletzt gelieferte Quellcodepaket stehen der vollständige Windows-Build, die SQL-Selbsttests und der Zielsystemtest noch aus. Der vorherige Stand 29.4.1 wurde ohne Buildfehler oder Warnungen erstellt und bestand 13 Fachlogiktests.

Nächste Prüf- und Entwicklungsschritte

Version 29.5 vollständig unter Windows erstellen
SQL-Selbsttests und Mehrplatzbetrieb auf dem Zielsystem prüfen
Outlook-Drag-and-drop mit echten MSG-/EML-Nachrichten testen
E-Rechnungsprüfung mit Java 17, Saxon, veraPDF und EN16931-Regeln bestätigen
Projekt 2 · Windows-Audioanwendung

Sacré Music Mixer

Der Sacré Music Mixer ist eine eigenständige Windows-Anwendung zum Zusammenstellen, Bearbeiten und Abspielen längerer Musikmixe. Er verbindet klassische Deck-Funktionen mit einer grafischen Timeline, in der mehrere Titel ähnlich wie in einem Arrangement-Programm zeitlich positioniert werden.

Das Bedienkonzept orientiert sich an professionellen DJ- und Mixprogrammen wie MixMeister: Der Anwender sieht nicht nur den aktuell geladenen Titel, sondern den geplanten Verlauf des gesamten Mixes. Dadurch lassen sich Reihenfolge, Einsätze, Übergänge und Lautstärkeverläufe bereits vor der Wiedergabe vorbereiten.

Musiktitel können auf bis zu vier getrennte Spuren geladen und innerhalb einer gemeinsamen Zeitleiste angeordnet werden. Zu jedem Track wird eine Waveform erzeugt, die laute und leise Passagen sowie den zeitlichen Verlauf sichtbar macht. Eine deutlich erkennbare Fortschrittsmarkierung zeigt während der Wiedergabe jederzeit die aktuelle Position.

Das Projekt wird mit .NET für Windows entwickelt und verarbeitet gängige Musikformate wie MP3, WAV und FLAC. Ziel ist eine direkt startbare Windows-Anwendung, die auch ohne zusätzliche Entwicklungsumgebung genutzt werden kann.

Arbeitsweise

Vom einzelnen Track zum vollständigen Mix

Der Music Mixer soll den gesamten Aufbau einer Musikzusammenstellung in einem durchgängigen Arbeitsbereich abbilden.

  1. 1. Musik importieren MP3-, WAV- oder FLAC-Dateien auswählen, Metadaten einlesen und die Waveform für die grafische Darstellung vorbereiten.
  2. 2. Spuren belegen Titel auf vier Spuren verteilen und deren Startpositionen in der gemeinsamen Timeline festlegen.
  3. 3. Mix vorbereiten BPM-Werte prüfen, Cue-Punkte setzen, wichtige Stellen anspringen und Übergangsbereiche zeitlich aufeinander abstimmen.
  4. 4. Wiedergabe kontrollieren Alle beteiligten Spuren gemeinsam wiedergeben und die aktuelle Position über die Fortschrittslinie in der Timeline verfolgen.
  5. 5. Ablauf verfeinern Lautstärken, Ein- und Ausblendungen, Startpunkte und Übergänge anpassen, bis der gewünschte musikalische Verlauf erreicht ist.
Funktionen des Music Mixers

Werkzeuge für kreative Musikmixe

Die Anwendung verbindet klassische Deck-Funktionen mit einem übersichtlichen Timeline-Workflow und präzisen Bearbeitungsmöglichkeiten.

Vier unabhängige Spuren

Bis zu vier Musikspuren gleichzeitig laden, zeitlich anordnen und gemeinsam wiedergeben. Lautstärke, Stummschaltung und weitere Spurparameter bleiben getrennt steuerbar.

Gemeinsame Timeline

Alle Titel werden auf einer durchgehenden Zeitleiste angeordnet. Dadurch ist erkennbar, wann ein Track beginnt, wie lange er läuft und in welchem Bereich sich Titel überschneiden.

Detaillierte Waveforms

Die Wellenform jedes Titels macht Dynamik, Pausen und markante Passagen sichtbar. Zoomen und präzises Positionieren sollen die Bearbeitung längerer Mixe erleichtern.

Fortschrittsanzeige

Eine gut sichtbare Positionslinie bewegt sich während der Wiedergabe durch die Timeline. Ein Klick in die Zeitleiste ermöglicht das direkte Springen zu einer gewünschten Stelle.

BPM-Analyse

Das Tempo eines Titels wird analysiert und angezeigt. Die BPM-Werte helfen dabei, musikalisch passende Kombinationen zu erkennen und Übergänge vorzubereiten.

Cue-Punkte

Intros, Refrains, Breaks oder andere wichtige Stellen als Cue speichern und schnell wieder aufrufen. So lassen sich Übergänge gezielt an musikalischen Ereignissen ausrichten.

Übergänge & Lautstärke

Ein- und Ausblendungen, Lautstärkeverläufe und Überschneidungen zwischen mehreren Titeln vorbereiten, um harte Wechsel zu vermeiden und fließende Übergänge zu gestalten.

Deck- und Timeline-Steuerung

Wiedergabe, Pause, Stoppen, Positionssprünge und Spursteuerung sowohl über die Decks als auch direkt über die Timeline bedienen.

Kontextmenüs

Häufig benötigte Funktionen über Rechtsklick direkt am Track oder in der Timeline erreichen, beispielsweise Position ändern, Cue setzen oder Titel entfernen.

Projektverwaltung

Eine vorbereitete Mischung mit Trackreihenfolge, Positionen und Einstellungen speichern und später zur weiteren Bearbeitung erneut öffnen.

Audioformate

MP3, WAV und FLAC als wichtige Ausgangsformate unterstützen, damit sowohl platzsparende Musikbibliotheken als auch verlustfreie Audiodateien genutzt werden können.

Windows-Bereitstellung

Als eigenständige .NET-8-Anwendung für 64-Bit-Windows entwickelt, mit dem Ziel einer einfach installierbaren oder direkt startbaren EXE-Version.

Weiterentwicklung

Mehr Präzision in Wiedergabe und Bearbeitung

Aktuelle Entwicklungsschwerpunkte sind die zuverlässige gemeinsame Wiedergabe aller vier Spuren, eine genaue Waveform-Darstellung und eine jederzeit gut erkennbare Positionsmarkierung. Auch Menübefehle und Kontextfunktionen werden schrittweise vervollständigt.

Langfristig soll der Music Mixer das schnelle Erstellen längerer Musikzusammenstellungen mit einer klaren, MixMeister-orientierten Oberfläche verbinden.

Entwicklungsschwerpunkte

Timeline-Wiedergabe aller Spuren stabilisieren
Waveform und Fortschrittsanzeige verfeinern
BPM-, Cue- und Sprungfunktionen erweitern
Bedienoberfläche näher am MixMeister-Workflow ausrichten
Projekt 3 · Windows-Netzwerkanalyse

Sacré Network Explorer

Der Sacré Network Explorer ist eine moderne Windows-Anwendung zur übersichtlichen Erkennung und Verwaltung von Geräten im lokalen Netzwerk. Das Projekt richtet sich an kleine Unternehmen, IT-Dienstleister, Administratoren und technisch interessierte Privatanwender, die schnell feststellen möchten, welche Computer, Server, Drucker, Router, NAS-Systeme oder weiteren Netzwerkgeräte aktuell erreichbar sind.

Statt einzelne IP-Adressen manuell anzupingen, prüft die Anwendung einen vollständigen IPv4-Bereich parallel und führt alle gefundenen Geräte in einer gemeinsamen Übersicht zusammen. Zu jedem Eintrag werden – soweit im jeweiligen Netzwerk verfügbar – IP-Adresse, Hostname, MAC-Adresse, Erreichbarkeit, Antwortzeit und der letzte Erkennungszeitpunkt angezeigt.

Der Network Explorer besitzt ein eigenständiges Sacré-Design und wird mit .NET 8 als 64-Bit-Windows-Anwendung entwickelt. Gespeicherte Gerätenamen, Favoriten und bisherige Erkennungsdaten verbleiben lokal auf dem verwendeten Windows-PC. Eine Cloud-Verbindung ist für die grundlegenden Scan- und Verwaltungsfunktionen nicht erforderlich.

Typischer Netzwerk-Check

Vom IP-Bereich zur Geräteübersicht

Der Network Explorer führt Netzwerkerkennung und anschließende Detailprüfung in einem verständlichen Arbeitsablauf zusammen.

  1. 1. IP-Bereich festlegen Das aktive lokale IPv4-Netz automatisch erkennen lassen oder Start- und Endadresse manuell eingeben, beispielsweise 192.168.178.1 bis 192.168.178.254.
  2. 2. Netzwerk parallel prüfen Die Adressen des gewählten Bereichs werden gleichzeitig in kontrollierten Gruppen geprüft. Eine Fortschrittsanzeige zeigt, wie viele Adressen bereits verarbeitet wurden.
  3. 3. Geräteinformationen erfassen Erreichbare Systeme werden mit IP-Adresse, Antwortzeit, Hostname und – sofern über die lokale ARP-Tabelle verfügbar – MAC-Adresse in die Übersicht übernommen.
  4. 4. Geräte organisieren Systeme mit eigenen Namen versehen, als Favoriten markieren, durchsuchen und auch nach einem späteren Offline-Zustand in der lokalen Geräteliste behalten.
  5. 5. Dienste kontrollieren Für ein ausgewähltes Gerät gezielt TCP-Ports scannen, bekannte Dienste zuordnen und anschließend Browser, Einzel-Ping oder Wake-on-LAN verwenden.
Funktionen des Network Explorers

Netzwerkerkennung, Geräteverwaltung und Portanalyse

Die Anwendung verbindet eine schnelle Übersicht des lokalen Netzes mit praktischen Werkzeugen für die tägliche Kontrolle und Fehlersuche.

Automatische Netzerkennung

Der aktive lokale IPv4-Adapter wird ermittelt und daraus ein sinnvoller Standardbereich vorgeschlagen. Damit kann die Analyse ohne vorherige Kenntnis der Netzwerkkonfiguration gestartet werden.

Manueller IP-Bereich

Start- und Endadresse können frei eingegeben werden. Die Anwendung prüft IPv4-Format, Reihenfolge und Größe des Bereichs, bevor der Scan beginnt.

Paralleler Netzwerkscan

Mehrere Adressen werden gleichzeitig angepingt, damit auch ein vollständiges lokales Netzwerk zügig geprüft werden kann. Pro Vorgang sind kontrolliert bis zu 4.096 IP-Adressen möglich.

Geräteinformationen

IP-Adresse, DNS-Hostname, MAC-Adresse, Online- oder Offline-Status, Ping-Antwortzeit und letzter Erkennungszeitpunkt werden in einer übersichtlichen Tabelle dargestellt.

Lokale Gerätedatenbank

Erkannte Geräte bleiben nach dem Scan erhalten. Eigene Gerätenamen und Favoriten werden lokal gespeichert, sodass bekannte Systeme bei späteren Prüfungen sofort wieder zugeordnet werden können.

Suche und Favoriten

Die Liste lässt sich nach IP-Adresse, Gerätename, Hostname, MAC-Adresse und Status durchsuchen. Wichtige Systeme können als Favoriten gefiltert werden.

TCP-Portscanner

Ein ausgewähltes Gerät kann auf offene TCP-Ports geprüft werden. Angezeigt werden Portnummer, zugeordneter Dienst und die Antwortzeit einer erfolgreichen Verbindung.

Portprofile

Vordefinierte Profile prüfen häufige Dienste, Webserver, Windows-Netzwerke oder E-Mail-Server. Alternativ lassen sich einzelne Ports und Bereiche wie 22,80,443,3389 oder 8000-8100 eingeben.

Diensterkennung

Bekannte Ports werden verständlich benannt, beispielsweise SSH, HTTP, HTTPS, SMB, Remote Desktop, VNC, SQL-Datenbanken oder Netzwerkdrucker.

Wake-on-LAN

Ist die MAC-Adresse eines geeigneten Geräts bekannt und Wake-on-LAN dort aktiviert, kann ein Magic Packet zum Starten des Systems gesendet werden.

Schnellaktionen

Aus der Geräteliste lassen sich ein erneuter Einzel-Ping, der Portscanner oder ein Browseraufruf für webbasierte Verwaltungsoberflächen starten.

CSV-Export

Die Geräteübersicht kann zur Dokumentation oder Weiterverarbeitung als CSV-Datei exportiert und beispielsweise in einer Tabellenkalkulation geöffnet werden.

Sicherheit und Weiterentwicklung

Kontrollierte Analyse autorisierter Netzwerke

Der Network Explorer ist für eigene oder ausdrücklich autorisierte lokale Netzwerke vorgesehen. Netzwerk- und Portscans werden bewusst begrenzt: Ein Netzwerkscan umfasst höchstens 4.096 IP-Adressen, ein Portscan maximal 2.048 TCP-Ports und bezieht sich immer auf ein zuvor ausgewähltes Gerät.

Da manche Geräte Ping-Anfragen blockieren oder Host- und MAC-Informationen nicht bereitstellen, kann kein Netzwerkscanner jedes aktive System garantiert erkennen. Die Ergebnisse dienen deshalb als praktische Bestands- und Diagnosehilfe und nicht als vollständiger Ersatz für ein professionelles Sicherheitsmonitoring.

Geplante Entwicklungsschwerpunkte

Herstellererkennung anhand der MAC-Adresse ergänzen
Scanverläufe und neue Geräte deutlicher hervorheben
Weitere Export- und Dokumentationsmöglichkeiten entwickeln
Geräteansicht und Portprofile kontinuierlich erweitern
Projekt 4 · Windows-Diagnosewerkzeug

Sacré MailProfilViewer

Der Sacré MailProfilViewer wird als lokale Windows-Anwendung für die Bestandsaufnahme von E-Mail-Konten entwickelt. Das in C#/.NET 10 geschriebene Werkzeug bündelt unterstützte Profile des klassischen Outlook und von Thunderbird und zeigt Konten, Benutzernamen, Server, Protokolle und Ports übersichtlich an. Eine Suche sowie CSV- und JSON-Exporte unterstützen die Dokumentation.

Für einzelne gespeicherte Mail-Anmeldungen ist eine gezielte Passwortanzeige implementiert: bei Thunderbird über dessen NSS-Bibliothek und bei bestimmten älteren Outlook-Einträgen über Windows-DPAPI. Ein gesetztes Thunderbird-Hauptpasswort muss eingegeben werden. Passwörter bleiben aus Tabelle und Export ausgeschlossen; das separate Anzeigefenster schließt nach 30 Sekunden oder bei Fokusverlust.

Vorgesehen ist ausschließlich der Einsatz für eigene oder ausdrücklich autorisierte Profile. Neues Outlook, OAuth-Tokens und alte Thunderbird-Schlüsseldatenbanken werden nicht unterstützt. Das Werkzeug verändert keine Mailkonten und ersetzt kein vollständiges Backup.

Projekt 5 · PDF-Bearbeitung für Windows

Sacré PDF Studio

Sacré PDF Studio ist unser neues Windows-Projekt für typische PDF-Aufgaben im Büro und im Alltag. Seiten lassen sich drehen, verschieben, duplizieren und löschen; mehrere Dokumente können zusammengeführt und einzelne Seitenbereiche exportiert werden.

Texte, Bilder, Unterschriftsbilder, Stempel und farbige Markierungen ergänzen vorhandene Dokumente. PDF-Vorschau, Zoom, Rückgängig/Wiederholen, Speichern und der Windows-Druckdialog unterstützen die Bearbeitung. Die Anwendung basiert auf .NET 8 und verarbeitet Dateien lokal auf dem PC.

Die erste Version ergänzt Inhalte; bestehende PDF-Texte werden nicht direkt umgeschrieben. OCR, sichere Schwärzung und digitale Signaturen sind noch nicht enthalten.

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